|
6. Tag (15.07. 2009):
Zwolle bis Dersum im Emsland (140 km) |
|
Am Morgen verliessen wir Zwolle und die Ijssel in
Richtung Ommen 30 km. Wir passierten Dalfsen wo uns eine sonderbare
Skulptur überraschte. |
|
 |
 |
|
Kurz vor Vilsteren befuhren wir einen sehr schönen Weg. |
|
 |
 |
|

Vilsteren Gutshaus |

Mühle bei Vilsteren |
|
In Ommen machten wir unsere erste Pause. Weiter ging
es über Marienberg, Hardenberg nach Coevorden meist parallel zu
Haupstrassen, weil wir keine Hinweisschilder für abgelegenere Wege
fanden. Ab Hardenberg ging es an den Bahnschienen und Kanälen entlang nach
Coevorden. Unsere nächsten Stationen waren Emmen, Weerdinge nach Nieuw-Weerdinge, wo wir uns etwas verfuhren, weil die Beschilderung nicht
eindeutig war und meine Karte uns keine Klarheit brachte. Später fuhren
wir über Valtermond nach Musselkanaal. |
|

|

Valtermond |
|
Unser Ziel war Sellingen bei einem Dachgeber aus
Holland. Dieser Dachgeber war aber leider nicht in der Lage uns eine
Unterkunft anzubieten und er brachte uns zu einem kleinen Hotel in Dersum
auf der deutschen Seite. Wir waren froh nach der langen Tour endlich ein
Bett und eine Dusche zu haben! |
7. Tag (16.07.2009): Dersum bis Wilhelmshaven (118 km) |
|
Nach ca. 2 km erreichten wir den
Emsradweg, der leider anfangs sehr holprig war. Auf dem Weg nach Papenburg
30 km passierten wir einige Brücken und Schleusen. Es gab immer wieder
etwas Neues zu entdecken.
|
 |
|
 |
 |
|
In Papenburg am dortigem Hafen lag ein schönes
Segelschiff und in der Nähe das Rathaus der Stadt. |
|
 |
 |
|
Über Flachsmeer ging es weiter nach Rhauderfeen, das
sich am Kanal über 10 km hinzog. Weiter ging es über Elisabethfeen nach
Barssel (Fotos: Hafen von Barssel). |
|
 |
 |
|
Durch das Südgeorgsfehner Moor
fuhren wir nach Neuenburg und Zetel. Rast machten wir bei einem Melkhus in
der Zeteler Marsch, danach war es nicht mehr weit bis daheim. |
Nachtrag:
Wieder einmal hatten wir viel Glück mit dem Wetter.
Nur am Sonntag wurden wir öfters nass, aber da hatten wir ja nur eine
relativ kurze Tour vor uns.
Schön fand ich es am Niederrhein mit den schönen
Städten Wesel, Xanten, Kalkar und Kleve. Ferner war ich sehr von dem
Nationalpark nördlich von Arnheim angetan. Dort hatte ich eigentlich nicht
mit einer Heidelandschaft gerechnet. Leider war mein Kartenmaterial nicht
optimal, die dort eingetragenen schönen Strecken waren über die dortigen
Hinweisschilder nicht immer zu finden. Das Radwegenetz in Holland ist als
ein Wabengeflecht mit Nummern aufgeteilt, niederländisches Kartenmaterial
ist deshalb zu empfehlen.
Mit den Unterkünften hat es überall gut geklappt und
ich möchte mich hiermit nochmals bei allen Dachgebern für ihre
Gastfreundschaft bedanken!
|